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Jahresbericht Fachbereich Wege 2013

Jahresbericht 2013 aus dem Fachbereich Wege

Allgemeine Wegearbeit

Im Jahr 2013 haben aus dem Fachbereich Wege folgende überregionale Arbeitstagungen stattgefunden: Dreimal Lenkungskreis-Wege (LK-W) und je einmal Fachausschuss-Wege (FA-W) und Arbeitskreis Wegemarkierer/Kammwege (AK WM/KW). Es sind 1.279 km Hauptwanderwege und Kammwege (HW) durch Nachmarkierung wieder auf den aktuellen Stand der Wegeführung gebracht worden. Bei 224 Wanderwege-km sind wegen HW-Aufgabe die Markierungszeichen gelöscht worden. 300 km an Wanderwegen (SHF und LWW/NRW) konnten wir gem. den Richtlinien des DWV unterstützende der Zertifizierung zuführen.

Öffentliche Darstellung der ehrenamtlichen Wegemarkierungsarbeit

Die vom DWV im Jahr 2013 öffentlichkeitswirksame Kampagne zur Unterstützung der ehrenamtlichen Wegemarkierungsarbeit mit dem bundeseinheitlichen Thema: „Zeichen setzen - 130 Jahre engagiert für Wanderwege“ haben wir durch sechs Folgeberichte in K&Q, durch diverse Aktionen in den SGV-Ortsabteilungen und der Teilnahme an den von der Messegesellschaft Tour Natur ausgelobten Wettbewerb „Den Wegemarkierern ein Gesicht verleihen“ aktiv unterstützt. Wobei bei letzteren die SGV-Abteilung Witten auf der Messeveranstaltung Tour Natur in Düsseldorf den 1. Preis in Form eines Preisgeldes von drei T€ entgegennehmen konnte. Allen Aktions-Beteiligten ein ausdrückliches Lob und Dankeschön.

Kooperation mit „GPS Wanderatlas Deutschland“ (WAD)

Die Zusammenarbeit und Entwicklung konnte auch im Jahr 2013 erfolgreich fortgesetzt werden. Inzwischen sind im Internetauftritt http://www.ich-geh-wandern.de/sauerl%C3%A4ndischer-gebirgsverein insgesamt 437 Wanderungen mit einer Gesamtwegestrecke von rd. 12 Tkm eingestellt. Die Basis des Erfolges lässt sich daran ablesen, dass bisher 22.800-mal SGV-Wege kostenlos als PDF, GPX u.a. von Wanderfreunden heruntergeladen worden sind. Ein Erfolgsmodell, wo jede SGV-Abteilung im eigenen Internetauftritt durch Verlinkungsmöglichkeit mitmachen sollte, um sich als moderner und aufgeschlossener Wanderverein zu präsentieren. Jede SGV-Abteilung hat die Möglichkeit, besonders begehenswerte Wanderwege (Ortsrundwege und Streckenwege) einzustellen. Vorschläge können nach dem Qualitätskriterium: „Wo SGV dran steht, muss auch SGV drin sein“ an den Hauptfachreferenten für Wege übermittelt werden.

Abschlussbericht aus der Wegeinventur

Als zusammenfassendes erfreuliches Ergebnis ist festzustellen, dass wir ein wandertechnisch hervorragendes Wegenetz an Hauptwanderwegen anbieten. Denn von den insgesamt vierunddreißig untersuchten Hauptwanderwegen haben achtundzwanzig Hauptwanderwege das Prädikat sehr zufriedenstellend bzw. zufriedenstellend erhalten und werden unverändert im Wegekataster weitergeführt. Bei sechs Hauptwanderwegen zeigen die Ergebnisse, das die Anforderungsprofile nicht erreicht werden. Hierunter fallen zum einen die Hauptwanderweg e „Rheinischer Weg“, „Schieferweg“ und „Ruhrhöhenweg“. In vielen internen und externen Gesprächen wurde immer wieder die die historische Bedeutung gerade dieser drei Hauptwanderwege in den Fokus gestellt. Es konnte erreicht werden, dass durch ideelle Mitarbeit der Anrainer SGV-Bezirke sowie SGV-Ortsabteilungen und durch die finanzielle Unterstützung der Anrainer-Touristiker diese Streckenabschnitte auch zukünftig als Hauptwanderwege geführt werden. können. Zum anderen konnten jedoch bei den Hauptwanderwegestrecken „Höhlenweg“, „Residenzenweg“ und „Rhein-Ruhr-Weg“ trotz intensivster Überlegungen in den Fachausschüssen „Lenkungskreis für Wege“ und „Hauptausschuss für Wege“ sowie unter Einbeziehung der Anrainer SGV-Bezirke keine positivere Lösungen gefunden werden. Ab 01.04.2014 werden diese drei Hauptwanderwege im SGV-Digitalisierungskataster nicht mehr geführt und durch den SGV auch nicht mehr markiert. Nach weiteren zwei Jahren erfolgt die Löschung und Entfernung der Wegemarkierungszeichen. Durch dieses sukzessive „auslaufen“ wird übergangsweise sichergestellt, dass Wanderkarten, in denen diese Wege noch geführt werden, bis zu einem gewissen weiteren Zeitabschnitt deutungsgemäß noch brauchbar sind. Für die hervorragende Arbeit über das Zusammentragen der unterschiedlichsten Bewertungskriterien gebührt den mehr als sechzig tätigen Wanderfreundinnen und Wanderfreunden aus den SGV-Reihen ein ganz besonderes Dankeschön.

Korrekturmeldungen der Wanderwegeverläufe

Ein gut funktionierender „Änderungsdienst“ ist das „A“ und „O“ für eine einwandfreie Wegedarstellung. Um die Übereinstimmung unserer Wanderwege zwischen Karte und Natur zu gewährleisten, ist es unverzichtbar, dass jeder SGV’er, welcher unterwegs auf seinen Wanderungen Unstimmigkeiten feststellt, diese beim zuständigen Fachwart für Wege oder Wegedigitalisierer meldet.

Zusammenarbeit mit den Naturparken und Sauerländer Wanderdörfern

Ursprünglich war angedacht, dass ab 2014 mit den fünf Naturparken das neue Preis-Modell in die Praxis umgesetzt wird. Durch die Verzögerung des geplanten Zusammenschlusses von drei bisherigen Naturparken in einen großflächigen neuen Naturpark, haben auch in 2014 die alten Vereinbarungs- und Bezahlmodelle unverändert Bestand. Ob in 2014 noch eine politische Lösung über die o.g. Zusammenführung der NP’e herbeigeführt wird, bleibt abzuwarten. Die „Sauerländer Wanderdörfer“ möchten gerne auf der Messeveranstaltung Tour Natur 2014 in Düsseldorf als 1.zertifitzierte Wanderregion in Deutschland nach den Qualitätskriterien des DWV ausgezeichnet werden. Hierzu müssen u.a. auch die DWV-Anforderungsprofile der Wegemarkierung erfüllt sein. Für die Wegemarkierung ist der SGV als zuständiger Wanderverein eingebunden.

Ausbildung von Wegemarkierern in Zeiten der demographischen Entwicklung

Um eine gute und verlässliche Zusammenarbeit mit den Naturparken bzw. den Sauerländer Wanderdörfern sicherzustellen, werden im Jahr 2014 verstärkt Aktionen durchgeführt, um dadurch SGV-Wegemarkierer für das bezahlte Ehrenamt zu gewinnen.

Erste Ansprechpartner sind und bleiben hierbei immer die SGV-Ortsabteilungen bzw. SGV-Bezirke.

Hubert Prange

Hauptfachreferent für Wege

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