Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Mehr als 20 SGV-Abteilungen bereits aktiv

Wer davon spricht, die junge Generation habe kein Wissen über Natur und Heimat, der liegt überwiegend richtig. Aber ist diese Tatsache nicht Verpflichtung für verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger, gerade in diesem Bereich eine Änderung anzustreben? Der SGV hat sich diesem Thema gestellt und versucht, mit dem Projekt Schulwandern gegenzusteuern. Und das mit Erfolg, wie die neuesten Aktivitäten belegen, über die der SGV-Schulwanderbeauftragte Thomas Kasperski zu berichten weiß.

„Zugegeben, es hat ein wenig gedauert, den Gedanken Schulwandern im SGV wieder zu beleben", so Thomas Kasperski, „aber mit mehr als 20 aktiven Abteilungen entwickelt sich Schulwandern nun sehr zufrieden stellend. Aber ich möchte noch mehr SGV-Abteilungen auffordern, mitzumachen – es lohnt sich".

Schulkindern die Natur und ihre Heimat näher zu bringen, sie zu sensibilisieren für das, was da um sie herum passiert, warum Bäume so hoch wachsen und der Tierwelt eine so große Bedeutung bei der Einhaltung des ökologischen Gleichgewichts zukommt und dabei den Spaß an der Bewegung in der Natur zu fördern. Das hat sich der SGV auf die Fahne geschrieben. So ist Schulwandern für den SGV eine unabdingbare Ergänzung zum Schulunterricht, was mittlerweile auch Lehrer und Schulleiter erkannt haben.

Ministerien fördern das Projekt

Erfreulich, bundesweit findet dieses Thema mehr und mehr Fürsprecher. So erfährt der Deutsche Wanderverband auf nationaler Ebene Unterstützung und der SGV hat erst unlängst in der NRW-Staatskanzlei eine Erklärung zum erlebnisorientierten Schulwandern mit dem Kultusministerium des Landes NRW unterzeichnet (Kreuz &Quer berichtete in der letzten Ausgabe).

Thomas Kasperski, der neue Hauptfachreferent für Familien des SGV, sieht im Schulwandern eine wichtige Ergänzung zur Familienarbeit, denn ein Ziel des SGV ist es, über die Schulkinder auch bei den Eltern Sensibilitäten für Heimat und Natur zu entwickeln und diese auch an den SGV heranzuführen.