Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Ergebnisse der großen Umfrage rund ums Wandern

Mit dem Projekt HIKE soll die Entwicklung qualitätsvoller touristischer Wanderangebote durch die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Wanderführer und Wegemanager in den NRW-Regionen gesichert und vorangetrieben werden. Mit Hilfe wissenschaftlicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit können bereits erste Antworten gegeben werden.
Der SGV hat zusammen mit dem Kölner Beratungsunternehmen ift die Befragung durchgeführt, deren Ergebnisse nun in einem 8-seitigen Beileger zum Download bereit stehen.


Im Interview mit Jan-F. Kobernuß

Geschäftsführer der ift Freizeit- und Tourismus GmbH aus Köln, der das Projekt HIKE fachkundig begleitet.


Herr Kobernuß, was sind für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus der Befragung?

Kobernuß: Der Wandertrend ist ungebrochen, es tun sich immer mehr Nischen auf, und mit dem neuen Angebot der Gästewanderführerausbildung trifft der SGV genau ins Schwarze.

Und was hat Sie überrascht?

Dass Wandern längst nicht mehr nur ein Thema der Mittelgebirge ist. Wir sehen steigendes Interesse auch an den Wanderwegen im Flachland, an Küsten und Seen. Das geht einher mit einem hohen Anteil kurzer Wanderungen: 40% der Befragten legen bei Tageswanderungen weniger als 10 km zurück. Was für die einen eine echte Wanderung ist, sind für die alten Hasen unter den Wanderern vielleicht nur ausgedehnte Spaziergänge. Wir müssen also Wandern viel umfassender begreifen und auch die Einsteiger, die Themenwanderer und diejenigen in den Fokus nehmen, die vielleicht aus Altersgründen gar nicht mehr so weit – und so leistungsstark – unterwegs sind.

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