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Totenehrung auf dem Kohlberg

 

Zum traditionellen Totengedenken trafen sich bei herrlichem Herbstwetter Mitte Oktober knapp 200 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde am Denkmal auf dem Kohlberg in Altena-Dahle. SGV-Vizepräsident Harald Kahlert verwies in seiner Begrüßung auf die Geschichte des Denkmals in der Nähe des Kohlberghauses – und darauf, dass sich das Präsidium intensive Gedanken um die Zukunft des in die Jahre gekommenen Monuments machen werde.

Paul Ziemiak (MdB) griff in seiner Festrede den europäischen Gedanken auf, Dr. Rita Rüth, Vize-Bürgemeisterin der Stadt Altena, hob die besondere Bedeutung des Wanderns und das SGV hervor. Harald Kahlert freute sich besonders, dass beide Redner dem SGV beigetreten sind und nun auch der großen Wanderfamilie angehören. 

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Geschichte des Ehrenmals

Das Leitungsgremium des SGV beschäftigte sich am 29.03.1938 mit der Frage, ein neues Denkmal als Ehrenmal für die Verstorbenen des Sauerländischen Gebirgsvereins außerhalb des Kohlberghauses zu errichten. Die Verbindung zum Kohlberghaus sollte allerdings bestehen bleiben. So wurde entschieden, oberhalb des Kohlberghauses den Grundbesitz des SGV um 14 Morgen Waldland zu erweitern. Die Grundsteinlegung des Ehrenmals fand am 09.07.1938, die Einweihung am 09.10.1938 statt. Das Ehrenmal sollte ein würdiger Mittelpunkt der bereits seit 1924 am Kohlberg­haus durchgeführten Gedenkfeier sein und den Einzelwanderer beeindrucken, den sein Weg am Ehrenmal vorbeiführte. So entstand das Ehrenmal, ein Block aus Natursteinen. Nach oben ist das Ehrenmal offen, so dass es wie eine offene Grabstätte wirkt. Im Inneren liegt eine einfache Steinplatte. Den Eingang verschließt ein schmiedeeisernes Tor. Der Bau des Ehrenmals war genauso ein Gemeinschaftswerk des SGV wie der Bau des Kohlberghauses. Der größte Teil der Mittel stammte aus Spenden der Mitglieder.


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