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Routen, die überraschen: Deutscher Wandertag auf die kreative Art

Besondere Wanderungen rund um Tiere, Kulinarik, außergewöhnliche Orte und mehr

Ob Anden-Kamele, Kunst am Wegesrand oder schmackhafter Gerstensaft: Beim 119. Deutschen Wandertag vom 3. bis zum 8. Juli im Schmallenberger Sauerland und in der Ferienwelt Winterberg stechen einige Touren, die der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) für die Wandergäste größtenteils zusammengestellt hat, aus dem ohnehin breit gefächerten Angebot heraus. Diese besonderen Wanderungen punkten mit überraschenden Momenten oder führen zu ungewöhnlichen Orten der Region.

Ein bisschen Südamerika-Flair mitten im Sauerland erleben Familien bei der AlpakaWanderung (Kennung im Programm WA 164, WA 165). Die langhalsigen Kamele leben auf einer Farm bei Winterberg-Züschen – und dort lernen die Gäste sie erst einmal kennen. Dann geht’s mit den tierischen Wanderbegleitern durch die Natur bis zum Franzosenkreuz und nach einer kleinen Rast zurück.

Ein außergewöhnlicher Wanderweg begeistert Wanderer zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg. Am WaldSkulpturenWeg (WA 166, WA 167) haben elf Künstler ihre Werke installiert: Das ist deutschlandweit einmalig. Auf 19 Kilometern lernen Wanderer beim Deutschen Wandertag vier davon kennen: den Hexenplatz, den beeindruckenden Krummstab sowie die Inszenierung „Kein leichtes Spiel“ und „Stein-Zeit-Mensch“. So bekommen sie einen ersten Eindruck, den sie später auf eigene Faust vertiefen können.

Weit in die Vergangenheit hinein führt die Tour über den Mythen- und Sagenweg bei Winterberg-Züschen (WA 3). In der idyllischen Natur des Nuhnetales erfahren Wanderer von einer Laienspielschar Wissenswertes über Femengericht und Freigrafschaft, stoßen auf Schnadesteine und altgermanische Runenzeichen.

Ab Schmallenberg-Jagdhaus wandern Familien unter Führung eines Rangers über den Rothaarsteig und auf Teilen den Wisent-Pfad entlang (WA 23, WA 39). Eingeplant ist ein Besuch der Wisent-Wildnis, wo die bullige Bison-Art – heute eine seltene Spezies – in freier Natur lebt.

Eine Neun-Stunden-Tour über 40 Kilometer ab Lennestadt-Saalhausen ist „Blut, Schweiß und Bier“ (WA 51) betitelt. Lohn der Mühe bei dieser Wanderung für Ambitionierte: Am Wegesrand liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, und im Alpenhaus erfrischt kühles Blondes.

Einfacher geht’s nicht! Barrierearm wandert’s sich auf den „Schwer in Ordnung“-Wegen bei Olsberg (WA 64). Inmitten intakter Natur genießen die Teilnehmer den Blick auf die Ruhr. Die Route ist für Menschen mit Handicap oder Familien mit kleinen Kindern ideal.

Aussicht ist Trumpf bei einer Wanderung auf dem Panoramaweg rund um Wingeshausen bei Bad Berleburg (WA 108). Der Clou: Auf die Gäste warten bei einer Einkehr Köstlichkeiten aus dem Dutchoven. Der gusseiserne Topf eignet sich sowohl zum Kochen als auch zum Braten über offenem Feuer.

Anmeldung unter www.deutscher-wandertag-2019.de direkt bei den Angeboten in der Rubrik „Programm“.

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