Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.
Bild: SGV Abt. Drolshagen

Auf in die Bike-Arena Sauerland

Tief durchatmen und kräftig in die Pedale treten! Die typisch schwingende Landschaft des Sauerlandes mit Hügeln, Bergen, Wald und Tälern bietet optimale Voraussetzungen fürs Biken.

Viele SGV Abteilungen nutzen diese Gegebenheiten und haben eigene Mountainbikeangebote in Ihren Wanderplan aufgenommen. Von kurzen Touren bis zu mehrtägigen Ausflügen wird viel geboten. Beispielhaft sei hier die SGV Abteilung Drolshagen genannt, denn dort wird das Thema Mountainbike wie selbstverständlich integriert.

Auch die junge Marke des SGV, S'Ourland, bietet Fahrtechnik-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene Mountain Biker an: www.s-ourland.de

 

DIMB Wegeregeln (Trail Rules)

Bild: SGV Abt. Drolshagen

In fast allen Bundesländern gibt es per Gesetz oder Verordnung Einschränkungen und Verbote für Mountain Biker. Unverantwortliches Verhalten von ein paar wenigen Bikern dient hierbei als Grund.

1. Fahren Sie nur auf Wegen.
Fahren Sie nie querfeldein, Sie schädigen sonst die Natur. Respektieren Sie lokale Wegesperrungen. Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Die Art und Weise in der Sie fahren bestimmt das Handeln der Behörden und Verwaltungen. Auf Privatgrund sind Sie oft nur geduldet.

2. Hinterlassen Sie keine Spuren.
Bremsen Sie nicht mit blockierenden Rädern (Ausnahme in Notsituationen). Das Auftreten von Wegeschäden und Erosion kann so begünstigt werden. Stellen Sie Ihre Fahrweise auf den Untergrund und die Wegbeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise.

3. Halten Sie Ihr Fahrrad unter Kontrolle.
Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse oder andere Biker auftauchen. Sie müssen in Sichtweite anhalten können. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der anderer Menschen.

4. Respektieren Sie andere Naturnutzer.
Kündigen Sie Ihre Vorbeifahrt frühzeitig an. Erschrecken Sie keine anderen Wegenutzer! Vermindern Sie Ihre Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halten Sie an. Bedenken Sie, dass andere Wegenutzer Sie zu spät wahrnehmen können. Fahren Sie möglichst nur in kleinen Gruppen.

5. Nehmen Sie Rücksicht auf Tiere.
Weidetieren und alle anderen Tiere in Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme. Schließen Sie Weidezäune, nachdem Sie sie passiert haben. Verlassen Sie rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.

6. Planen Sie im voraus.
Beginnen Sie Ihre Tour möglichst direkt vor Ihrer Haustüre. Prüfen Sie Ihre Ausrüstung, schätzen Sie Ihre Fähigkeiten richtig ein und wählen Sie die Gegend, in der Sie ihre Tour planen, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder eine Panne können Ihre Tour deutlich verlängern. Seien Sie für unvorhersehbare Situationen gerüstet: Denken sie an Werkzeug, Proviant und ein Erste-Hilfe-Set. Tragen Sie eine Sicherheitsausrüstung: Ein Helm kann schützen, ist aber keine Lebensversicherung.

Quelle: DIMB (Deutsche Initiative Mountainbike)