Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Abschlussbericht: Inventur der SGV-Hauptwanderwege

„Von den insgesamt vierunddreißig untersuchten Hauptwanderwegen haben achtundzwanzig Hauptwanderwege das Prädikat sehr zufriedenstellend bzw. zufriedenstellend erhalten und werden unverändert im Wegekataster weitergeführt.“ Das ist zunächst einmal das positive Leitergebnis, von dem der SGV-Wege-Verantwortliche Hubert Prange jetzt berichten kann nachdem in den Jahren 2009 und 2010 die  Hauptwanderwege einer Wegebestandsbewertung unterzogen worden waren, um so verlässliche und einheitliche Qualitätskriterien für dieses Angebot zu erreichen. Mehr als sechzig Wanderfreundinnen und Wanderfreunden aus den SGV-Reihen hatte sich bereiterklärt, diese aufwändige Kontroll-Arbeit mit den unterschiedlichsten Bewertungskriterien zu leisten. Hubert Prange: „Dafür können wir uns nur bedanken!“

Zusammengefasst stellt Prange das Ergebnis für kreuz&quer noch einmal kurz zusammen: „Wir bieten ein wandertechnisch hervorragendes Wegenetz an Hauptwanderwegen an. Bei sechs Hauptwanderwegen zeigen die Ergebnisse, das die Anforderungsprofile nicht erreicht werden.

Hierunter fallen zum einen die Hauptwanderweg X11a „Rheinischer Weg“, X23 „Schieferweg“ und XR „Ruhrhöhenweg“.“

In vielen internen und externen Gesprächen, so der Fachmann, wurde immer wieder die die historische Bedeutung gerade dieser drei Hauptwanderwege in den Fokus gestellt. Es konnte ereicht werden, dass durch ideelle Mitarbeit der Anrainer-SGV-Bezirke sowie SGV-Ortsabteilungen und durch die finanzielle Unterstützung der Anrainer-Touristiker diese Streckenabschnitte auch zukünftig als Hauptwanderwege geführt werden können. „Auch hier können wir uns bei allen Beteiligten, die an dieser Lösung mitgearbeitet haben, nur bedanken.“

Zum anderen konnten jedoch bei den Hauptwanderwegestrecken X4 „Höhlenweg“, X7 „Residenzenweg“ und X 9 „Rhein-Ruhr-Weg“ trotz intensivster Überlegungen in den Fachausschüssen „Lenkungskreis für Wege“ und „Hauptausschuss für Wege“ sowie unter Einbeziehung der Anrainer SGV-Bezirke keine positivere Lösungen gefunden werden.

Ab 01.04.2014 werden diese Hauptwanderwege im SGV-Digitalisierungskataster nicht mehr geführt und durch den SGV auch nicht mehr markiert. Nach weiteren zwei Jahren erfolgt die Löschung und Entfernung der Wegemarkierungszeichen. Durch dieses sukzessive  „Auslaufen“ so Hubert Prange abschließend, würde übergangsweise sichergestellt, dass auch noch alte Wanderkarten, in denen  diese Wege noch geführt werden, bis zu einem gewissen weiteren Zeitabschnitt deutungsgemäß noch brauchbar sind.

 

 

Zurück