
Sauerländischer
Gebirgsverein e.V.
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Breite Rückendeckung für das SGV-Präsidium
Das Meinungsklima zum Abschluss einer Personen- und Sachschadenhaftpflichtversicherung für Veranstalter ist deutlich positiver geworden

Das geschäftsführende Präsidium unterzeichnet den neuen Versicherungsvertrag. von. links SGV-Vize Hermann-Josef Goebel, SGV-Schatzmeister Harald Kahlert, SGV-Präsident und Landrat Aloys Steppuhn, Manfred Pauleck - aktiver SGVer und Repräsentant der Gothaer-Versicherung, neben ihm SGV-Hauptgeschäftsführer Benno Wolfgang Ecker, sitzend rechts: Hans-Werner Schlinkmann, aktiver SGVer und Repräsentant der Gothaer-Versicherung.
Die Debatte um die Personen- und Sachschadenhaftpflichtversicherung für Veranstalter ist im Rahmen der SGV-Hauptversammlung 2007 kontrovers geführt worden. Nach intensiver Diskussion stimmte schließlich die Mehrheit für den Abschluss einer solchen Versicherung, die die ehrenamtlich Tätigen im SGV – vor allem die Wanderführer – ab dem 01. Januar 2008 vor Existenz gefährdenden Klagen schützt (Kreuz&Quer berichtete, Ausgabe III / 2007). Der Beschluss der Hauptversammlung stieß jedoch nicht allerorts auf ungeteilte Zustimmung. Insbesondere die Höhe der beschlossenen Sonderumlage in Höhe von 3,- € je Mitglied und Jahr bereitete einiges Kopfzerbrechen.
Mit einem offenen Ohr für alle Bedenken, einer differenzierten Werbung für die Maßnahme „von der Basis für die Basis“ sowie nicht zuletzt aufgrund geschickter Verhandlungen der SGV-Hauptgeschäftsführung mit den Versicherern, ist es nun gelungen, auch den Großteil der ehemals Skeptischen hinter der Entscheidung zu versammeln.
So konnte der ursprünglich beschlossene Sonderumlagebetrag von 3 € je Mitglied und Jahr deutlich reduziert werden. Auf Vollmitglieder entfällt nun jährlich ein Betrag von 1,50 €, Familienmitglieder und beitragsermäßigte Mitglieder ein Betrag von 0,75 €. Die Umlage der Versicherungsprämie auf Kinder und gegenüber dem SGV-Hauptverein beitragsfreie Mitglieder wird vollständig ausgesetzt.
Wie sich in vielen positiven Rückmeldungen rasch zeigte, ließ diese neue Konstellation einen Großteil der Kritiker schnell verstummen und zu Fürsprechern des Versicherungsabschlusses werden. Die Kritik, so wurde deutlich, hatte sich in erster Linie an der Höhe der Umlage entzündet – die Notwendigkeit einer Absicherung der ehrenamtlich Tätigen war nie in Abrede gestellt worden.
„Das Meinungsklima hinsichtlich der Versicherung hat sich in den vergangenen Wochen eindeutig zum Positiven entwickelt“, weiß SGV-Hauptgeschäftsführer Benno Wolfgang Ecker zu berichten. Und dabei verlässt er sich nicht auf ein vages Bauchgefühl, sondern kann die Stimmung im Verein aufgrund zahlreicher Gespräche und Erfahrungen dezidiert einschätzen. Mit dem klaren Ziel, noch im Nachhinein für breites Verständnis für den Mehrheitsbeschluss zu werben, wurde aktiv der Kontakt zu den Mitgliedern gesucht. In einem ersten Schritt informierte SGV-Präsident Aloys Steppuhn im September mit einem Schreiben über die neuen Konditionen, woraufhin zahlreiche positive Rückmeldungen in der SGV-Hauptgeschäftsstelle eingingen. Im Rahmen der Regionaltagungen wurde das Konzept erneut vorgestellt und aufgrund der neuen Konstellation fast durchgängig mit Beifall bedacht. Schließlich wurden telefonisch alle Fragen der Mitglieder rund um die Versicherung geklärt.
Nach diesen Maßnahmen sieht Benno Wolfgang Ecker nun eine breite Rückendeckung für die Verantwortlichen, den Vertrag in der Präsidiumssitzung am 24. November mit Wirkung zum 01. Januar 2008 zu unterschreiben.
Um den ehrenamtlich Tätigen schon jetzt eine entsprechende Absicherung zu bieten, wurde mit dem Versicherer eine vorfristige Deckung bereits ab September 2007 ausgehandelt. Diese Versicherungsprämie wird vom SGV-Hauptverein getragen.
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